DWA-RePhoR Online-Seminare 2026: Praxiswissen zu Phosphor-Recycling

DWA-RePhoR Online-Seminare 2026: Praxiswissen zu Phosphor-Recycling

Die DWA bietet im Laufe des Jahres in Kooperation mit RePhoR eine Reihe Online-Seminare an, in welchen das Praxiswissen aus sechs Jahren Umsetzung in den RePhoR-Projekten und weitere relevante Themen zum Phosphor-Recycling geteilt werden. Die Veranstaltungen richten sich an kommunale Kläranlagenbetreiber, Ingenieurbüros sowie Entscheidungsträger aus Verwaltung und Politik.

Ziel der Seminare ist es, ausgewählte Ergebnisse aus der BMFTR-Fördermaßnahme RePhoR sowie relevante Impulse weiterer Akteure praxisnah aufzubereiten und einem breiten Fachpublikum zugänglich zu machen. Neben der Vermittlung von Erkenntnissen aus Forschung und Realbetrieb bietet jede Veranstaltung Raum für Rückfragen und Diskussion.

Es sind drei Termine geplant:

15. April 2026, 09:00 – 12:30 Uhr – Rechts- und Organisationsfragen bei der P-Rückgewinnung. Weitere Informationen und Anmeldung

19. Mai 2026, 09:00 – 12:00 Uhr – Planung und Bewertungstools zur regionalen P-Rückgewinnung. Weitere Informationen und Anmeldung

13. Oktober 2026, 09:00 – 13:00 Uhr – Erfahrungsberichte aus der technischen Umsetzung im Realbetrieb. Weitere Informationen und Anmeldung

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenfrei.

So gelingt Phosphor-Recycling in der Region Harz und Heide: Abschlusstagung des Forschungsprojekts P-Net

So gelingt Phosphor-Recycling in der Region Harz und Heide: Abschlusstagung des Forschungsprojekts P-Net

Am Dienstag, den 3. März 2026 findet die Abschlusstagung des Forschungsprojekts P-Net auf dem Klärwerk Steinhof bei Braunschweig statt.

Das Forschungsprojekt P-Net hat untersucht, wie Phosphor-Recycling in der niedersächsischen Region Harz und Heide erfolgreich umgesetzt werden kann. Auf der Abschlusstagung präsentieren wir Ergebnisse zu Verfahrenstechnik, Düngemittelherstellung und -vertrieb, Anwendung in der Landwirtschaft sowie Wirtschaftlichkeit. Gemeinsam mit den Teilnehmenden möchten wir diskutieren, welche Schritte notwendig sind, um Phosphor-Recycling nachhaltig zu etablieren.

Wurde Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich gerne unter Angabe Ihres Namens, Ihrer Institution sowie Ihrer Kontaktdetails unter pnet@isoe.de bis 20. Februar 2026 an.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und öffentlich, jedoch sind die Teilnahmeplätze begrenzt.

Das Programm finden Sie in diesem PDF

Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) in Berlin: FiW ist mit einem Ausstellerstand der BMFTR-Fördermaßnahme RePhoR dabei

Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) in Berlin: FiW ist mit einem Ausstellerstand der BMFTR-Fördermaßnahme RePhoR bei der Kooperationsbörse dabei

Impressionen der internationalen Konferenz Global Forum for Food and Agriculture (GFFA). © FiW e. V.

Die internationale Konferenz Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) bietet ein breites Angebot zur internationalen Vernetzung im Zeichen der zentralen Zukunftsfragen der globalen Landwirtschafts- und Ernährungspolitik – über insgesamt 16 Expert Panels, 3 High Level Panels und eine Kooperationsbörse. Die zweitägige Kooperationsbörse bietet Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden sowie Startups Raum und Gelegenheit für Dialog und Erfahrungsaustausch. Hier war das FiW mit einem eigenen Stand zur BMFTR-Fördermaßnahme RePhoR – Regionales Phosphor-Recycling beteiligt und konnte die Vorhabensinhalte in zahlreichen individuellen Gesprächen mit internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmern präsentieren und näher erläutern.

Viele Gesprächspartner hatten einen fachlichen Hintergrund in der Landwirtschafts- und Agrarpolitik und waren dankbar, mehr über die Potenziale zum innovativen Phosphor-Recycling in der Abwasserwirtschaft zu erfahren. Die Rückmeldungen zeigten, dass in den beiden Fachrichtungen noch erhebliches Potenzial zur fachübergreifenden Zusammenarbeit besteht und dass selbst unter Fachexperten interdisziplinäre Lösungen zur Sicherung der Ressourcen und Nahrungssicherheit noch nicht zum Mainstream der diskutierten Ansätze gehören. Veranstaltungen wie die GFFA bieten die Möglichkeit, Wissen über die Grenzen der eigenen Fachrichtung hinweg zu vermitteln und Synergien zu identifizieren, die innerhalb von zukünftigen Kooperationen weiter ausgebaut werden können.

Wir danken den Veranstaltern der GFFA für die Möglichkeit, als Aussteller bei der Kooperationsbörse teilzunehmen und sind im kommenden Jahr gerne wieder dabei!

Phosphor-Recycling auf dem Weg in die Umsetzung: 10. RePhoR-Lenkungskreissitzung in Hannover

Phosphor-Recycling auf dem Weg in die Umsetzung: 10. RePhoR-Lenkungskreissitzung in Hannover

Am 04. und 05. November 2025 fand die 10. Lenkungskreissitzung der BMFTR-Fördermaßnahme „Regionales Phosphor-Recycling (RePhoR)“ in Hannover statt. Im Mittelpunkt standen die Planung von Transferaktivitäten und der Entwurf politischer Handlungsempfehlungen. Da die gesetzliche Pflicht zur Phosphorrückgewinnung ab 2029 gilt, gewinnen die im Rahmen von RePhoR gewonnenen Erfahrungen aus der großtechnischen Umsetzung zunehmend an Bedeutung. Die Fördermaßnahme zeigt, wie Phosphor aus Abwasser, Klärschlamm und Klärschlammasche zurückgewonnen und regional in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden kann.

Gastgeber war das Institut für Siedlungswasserwirtschaft und Abfalltechnik (ISAH) der Leibniz Universität Hannover, das das Verbundprojekt SATELLITE koordiniert. Die Teilnehmenden kamen im Königlichen Pferdestall, dem Kommunikationszentrum der Universität, zusammen.

Da sich die RePhoR-Verbundprojekte ihrem Abschluss nähern – einige bereits Ende dieses Jahres, die übrigen 2026 – liegen inzwischen zahlreiche Ergebnisse und praktische Erfahrungen vor. Diese zeigen eindrücklich, welche technischen, organisatorischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen notwendig sind, um Phosphor großtechnisch zurückzugewinnen und in den Stoffkreislauf zurückzuführen. Die Ergebnisse sind auch zunehmend von Bedeutung, denn deutschlandweit hapert die Umsetzung der gesetzlichen Rückgewinnungspflicht bislang u.a. daran, dass großtechnische Erfahrungen fehlen.

Vor diesem Hintergrund plant das vom FiW koordinierte Begleitvorhaben TransPhoR gemeinsam mit den Verbundprojekten eine Reihe gezielter Transferaktivitäten, um die gewonnenen Erkenntnisse breiter zugänglich zu machen – etwa durch Fachvorträge, Veröffentlichungen und die Teilnahme an Messen wie der IFAT 2026. Im Juni erschien bereits ein umfassender Statusbericht mit Beiträgen aus allen Projekten, der unter dem Link https://www.bmbf-rephor.de/download-statusbericht-2025/ abrufbar ist. Auch dessen Aktualisierung wurde auf der Sitzung diskutiert.

Der RePhoR-Lenkungskreis dient der projektübergreifenden Vernetzung und dem Austausch zu aktuellen Entwicklungen in Forschung, Wirtschaft, Verwaltung und Politik. Er setzt sich aus den Koordinatorinnen und Koordinatoren der RePhoR-Verbundprojekte, Expertinnen und Experten aus Behörden, Verbänden und Ressorts sowie dem Projektträger und dem Begleitvorhaben TransPhoR zusammen.

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert die Fördermaßnahme „Regionales Phosphor-Recycling (RePhoR)“ im Rahmen des Programms „Wasser: N – Forschung und Innovation für Nachhaltigkeit“. Wasser: N ist Teil der BMBF-Strategie „Forschung für Nachhaltigkeit (FONA)“.

Eröffnung der R-Rhenania-Phosphorrecyclinganlage in Altenstadt

Eröffnung der R-Rhenania-Phosphorrecyclinganlage in Altenstadt

Am 16. Oktober 2025 wurde in Altenstadt (Oberbayern) die Phosphorrecyclinganlage des RePhoR-Verbundprojekts R-Rhenania offiziell eröffnet. Rund 200 Gäste, darunter hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft, nahmen an der Feier der Emter GmbH teil.

Die Anlage der Emter GmbH setzt das im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung, Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderten Projekts R-Rhenania entwickelte Verfahren erstmals großtechnisch um. Sie verarbeitet jährlich bis zu 50.000 Tonnen getrockneten Klärschlamm und erzeugt daraus 15.000 Tonnen Phosphatdünger. Das Produkt R-Rhenania-Phosphat erfüllt bereits heute die Anforderungen der Klärschlammverordnung, die ab 2029 eine verpflichtende Rückgewinnung von Phosphor vorschreibt.

Das thermochemische R-Rhenania-Verfahren, basierend auf dem von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) entwickelten AshDec®-Prozess, wandelt schwer löslichen Phosphor in eine pflanzenverfügbare Form um. Gleichzeitig werden Schadstoffe wie Cadmium, Blei und Quecksilber entfernt und abgeschieden. Die hohe Düngewirkung des Recyclingprodukts wurde in Gefäß- und Feldversuchen, auch im ökologischen Landbau, bestätigt.

Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume betonte in seiner Grußrede die Bedeutung der Anlage für die Ressourcensicherheit: „Aus Reststoff wird Rohstoff – die Anlage in Altenstadt zeigt, wie Hightech und Nachhaltigkeit zusammenwirken können. Phosphor ist ein unverzichtbarer Nährstoff, den wir künftig wieder regional gewinnen.“ Die Tagesschau berichtete (Link), auch darüber hinaus gab es ein Medienecho im Bayrischen Rundfunk, euwid und weiteren Medien.

Das Begleitprogramm umfasste Vorträge und Führungen durch die neue Anlage, in denen die Themen P-Recycling in Deutschland, Ökobilanzierung, Düngewirkung und REACH-Zulassung im Mittelpunkt standen.

Zeitschrift LandInForm berichtet über Phosphor-Recycling in Niedersachsen

Zeitschrift LandInForm berichtet über Phosphor-Recycling in Niedersachsen

In der aktuellen Ausgabe von LandInForm ist ein Beitrag von SATELLITE und TransPhoR zum Nährstoffrecycling von Phosphor erschienen. Am Beispiel aus Niedersachsen zeigt der Artikel, welche Schritte nötig sind, um Phosphor aus Abwasser und Klärschlamm zurückzugewinnen und wieder in regionale Kreisläufe zu bringen, von den Rahmenbedingungen bis zur Rolle von Kommunen, Landwirtschaft und Forschung vor Ort.

LandInForm ist ein praxisnahes Fachmedium für ländliche Räume und wird von der Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume herausgegeben, die in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung angesiedelt ist und über die Gemeinsame Agrarpolitik der EU gefördert wird. Die aktuelle Ausgabe steht unter dem Schwerpunkt „Regionale Nährstoffkreisläufe“.

Wer sich einen schnellen, praxisnahen Einstieg in das Thema Phosphor-Recycling und regionale Umsetzungswege verschaffen möchte, findet den Artikel in der Ausgabe 3/2025 zum kostenlosen Download unter https://www.dvs-gap-netzwerk.de/fileadmin/Redaktion/Seiten/Service/Publikationen/LandInForm/2025/LandInForm_3_25.pdf

Phosphor-Rückgewinnung vor 2029: RePhoR-Statusbericht liefert praxisrelevante Erkenntnisse

Phosphor-Rückgewinnung vor 2029: RePhoR-Statusbericht liefert praxisrelevante Erkenntnisse

Der Statusbericht zur BMFTR-Fördermaßnahme „Regionales Phosphor-Recycling – RePhoR“ ist erschienen. Koordiniert durch das FiW im Rahmen des Begleitvorhabens TransPhoR, bündelt er die bisherigen Ergebnisse aus sieben Verbundprojekten zur Phosphorrückgewinnung und beleuchtet Herausforderungen, Lösungsansätze und Chancen für die Praxis. Die Veröffentlichung kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt: Vier Jahre vor Inkrafttreten der gesetzlichen Rückgewinnungspflicht fehlt es vielerorts noch an konkreten Umsetzungsplänen.

Phosphor ist ein essentieller und nicht substituierbarer Baustein in allen Lebewesen und wird vor allem als Dünger für eine ertragreiche Landwirtschaft gebraucht. Da die EU über keine eigenen Rohphosphatlagerstätten verfügt, ist sie vollständig auf Importe angewiesen, was entsprechende Risiken für die Versorgungssicherheit zur Folge hat. Eine wichtige Rolle zur Sicherung der zukünftigen Versorgung spielt hierbei die Rückgewinnung von Phosphor aus P-reichen Abfallströmen, wie Abwasser und Klärschlamm.

Seit 2020 arbeiten im Rahmen der BMFTR-Fördermaßnahme RePhoR sieben Verbundprojekte an Konzepten zur Phosphor-Rückgewinnung und setzen diese im großtechnischen Maßstab um. Dabei stehen nicht nur technische Fragen im Fokus, sondern auch rechtliche und organisatorische Aspekte – etwa interkommunale Zusammenschlüsse, Kooperationen mit privatwirtschaftlichen Partnern, logistische Lösungen, Zertifizierungsanforderungen sowie die Qualität und Marktfähigkeit der erzeugten Rezyklate. Die meisten Projekte haben ihre Anlagen inzwischen realisiert und erste Betriebserfahrungen gesammelt. Diese praktischen Erkenntnisse sind zentral, um zukünftige Investitionsentscheidungen fundiert treffen zu können.

Der aktuelle Statusbericht der BMBF-Fördermaßnahme RePhoR dokumentiert, wie großtechnische Verfahren technisch, wirtschaftlich und organisatorisch umgesetzt werden können – von der Planung bis zur Marktintegration. Zudem thematisiert er rechtliche und genehmigungsseitige Hürden sowie Fragen der gesellschaftlichen und landwirtschaftlichen Akzeptanz. Er steht unter folgendem Link zum Download bereit: https://www.bmbf-rephor.de/download-statusbericht-2025/

Wir freuen uns über Feedback, welches über ein Formular eingereicht werden kann, das Sie beim Download erhalten.

Der Statusbericht wurde im Rahmen der diesjährigen 14. DWA-Klärschlammtage in Würzburg am gemeinschaftlichen Ausstellungsstand der Verbundprojekte präsentiert und bot zahlreichen Fachbesucherinnen und -besuchern die Möglichkeit zum Austausch über den aktuellen Forschungsstand.

Leitfaden und Excel-Tool zur Wirtschaftlichkeit von Phosphor-Recycling veröffentlicht

Leitfaden und Excel-Tool zur Wirtschaftlichkeit von Phosphor-Recycling veröffentlicht

Damit die Phosphor-Rückgewinnung fristgerecht umgesetzt werden kann, müssen Klärschlammerzeuger frühzeitig technische und organisatorische Entscheidungen treffen. Eng damit verknüpft sind auch wirtschaftliche Betrachtungen, da es derzeit noch keine belastbaren Zahlen gibt.

Das Begleitvorhaben TransPhoR stellt deshalb ab sofort einen Leitfaden und ein begleitendes Excel-Tool bereit, mit denen sich unterschiedliche P-Recycling-Konzepte nach einheitlichen Kriterien wirtschaftlich bewerten und näherungsweise vergleichen lassen. Der Leitfaden beschreibt eine standardisierte Vorgehensweise, die Investitionskosten und laufende Kosten (z. B. Energie, Personal, Betriebsmittel) transparent erfasst und dem monetären Nutzen aus Rezyklaten und möglichen Nebenprodukten gegenüberstellt. Das Excel-Tool unterstützt dabei, Annahmen nachvollziehbar zu dokumentieren und Sensitivitätsanalysen durchzuführen, um zu prüfen, wie stark Ergebnisse von zentralen Parametern abhängen.

Der Leitfaden kann unter folgendem Link runtergeladen werden:
https://www.bmbf-rephor.de/wp-content/uploads/2025-05_BMBF-RePhoR_Leitfaden-Wirtschaftlichkeitsbetrachtung.pdf

Auch das entwickelte Excel-Tool steht kostenfrei auf der Homepage der RePhoR-Maßnahme zum Download zur Verfügung:
https://www.bmbf-rephor.de/wp-content/uploads/Exceltool_Wirtschaftlichkeit_TransPhoR.xlsx

Phosphor-Rückgewinnung: Verschiedene Wege führen zum Ziel

Phosphor-Rückgewinnung: Verschiedene Wege führen zum Ziel

Eine Veröffentlichung des PTKA lesen Sie hier bei FONA

9. RePhoR-Lenkungskreissitzung in Darmstadt

9. RePhoR-Lenkungskreissitzung in Darmstadt

Am 02. und 03. April 2025 fand die 9. Lenkungskreissitzung der BMFTR-Fördermaßnahme „Regionales Phosphor-Recycling (RePhoR)“ in Darmstadt statt. Gastgeber war das Institut IWAR der Technischen Universität Darmstadt, das zugleich das Verbundprojekt RePhoRM koordiniert.

Im Fokus der Sitzung standen neben den aktuellen Berichten aus den Verbundprojekten insbesondere die Diskussion des RePhoR-Statusberichts und der daraus abgeleiteten Kernaussagen. Außerdem wurden die Ergebnisse der drei Querschnittsthemen vorgestellt und mögliche Verwertungsansätze diskutiert, da die Querschnittsthemen zum Ende Juni 2025 beendet werden.

Das Querschnittsthema „Produkte und Märkte“ präsentierte durch HGoTECH die Resultate der durchgeführten Pflanzenversuche. Im Themenfeld „Nachhaltigkeit“ wurde das vom Institut für Nachhaltigkeits- und Ressourcenmanagement (INaB) entwickelte Framework für eine vergleichende Ökobilanzierung vorgestellt. Das Querschnittsthema „Recht“ schloss mit einem gut besuchten Workshop im März, in dem das erarbeitete Rechtsgutachten zur „Ende der Abfalleigenschaft“ vorgestellt und intensiv diskutiert wurde.

Den fachlichen Austausch rundeten eine Führung durch die neuen Laborräumlichkeiten des Instituts IWAR sowie ein gemeinsames Abendessen am 3. April ab, das Gelegenheit zu weiterführenden Gesprächen bot.

Der RePhoR-Lenkungskreis dient der projektübergreifenden Vernetzung und dem Austausch der wichtigsten Branchenentwicklungen. Der Kreis setzt sich aus den Koordinatorinnen und Koordinatoren der Verbundprojekte, des Vernetzungsvorhabens sowie Expertinnen und Experten z.B. aus Wirtschaft, Verbänden, Behörden und Ressorts zusammen. An den bis zu halbjährlich stattfindenden Sitzungen des Lenkungskreises nehmen auch Vertretende des BMBF und des Projektträgers teil.